Kultur

Mein Heimatdorf

Oase mitten im
Weltentrubel.
Hier findet man Ruhe.
Das Herz ist voll Jubel,

sieht's aus der Ferne
den Kirchturm traut,
die Dächer, unter denen
die Schwalbe baut.

Das Dorf ist uns Schutz
und Schild zugleich.
Unsere Heimat, ein
überschaubares Reich.

Seine Menschen sind uns
seit je vertraut.
Auf ihren guten Sinn
hat man immer gebaut.

Hier spürt man Gemeinschaft,
guten Geist und Gefühl,
die man manchmal vermisst
in der Städte Gewühl.

Hier erlebt man Stille
auf verschwiegenen Wegen,
kann in Waldestiefe
die Seele pflegen,

am Murmeln des Trombachs
sein Ohr betören,
manch' gefiederten Sängers
Weisen hören,

die Lieser auf langen
Pfaden begleiten,
dem Auge liebliche
Blicke bereiten:

Den Blick von der Tellerley
ins weite Rund,
ins beschauliche Tal
über Wiesen bunt,

Über Berge und Wipfel
in endloser Pracht.
Wer hat dich, geliebte Erde,
so schön gemacht?

Deine Heimaterde, die
glänzt hinter'm Pflug,
deren Früchte geben
dem Landmann genug.

Deine Aarley, die stolze,
in wandelnder Pracht.
Sie ist für den Üdersdorfer
nur erdacht.

Vor ihr liegt das Dorf
in Ruhe und Frieden,
ein Mosaik in der herben
Landschaft hinnieden.

Auf ihrem Gipfel das Kreuz,
das leuchtet weit
den Menschen in die
dunkle Winterzeit.

Zum Dank wurde es
einstmals aufgestellt.
Es grüßt auch den Fremden
in dieser kleinen Welt!

Den Fremden grüßen auch
Trittscheid und Tettscheid noch;
gehören auch sie zum
Ortsverband Üdersdorf doch.

Zwei kleine Dörfer,
idyllisch gelegen,
umgeben von schönen
Wanderwegen.

In stiller Lage,
den Gästen hold.
Auf ihren Höhen blüht im
Sommer das "Eifelgold".

(Katharina Gruber, 1999)

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